Ritorno a Berlino

Good old Gigi Buffon glaubt wahrscheinlich selbst nicht daran, dass der spiritus loci im Olympiastadion von Berlin ihm auch diesmal einen Pokal bescheren könnte wie weiland 2006. Wobei Buffon nur ein paar Tage nach dem WM-Finale damals mit Juventus in die zweite Liga absteigen musste. Das wird diesmal nicht passieren, soviel steht fest. Und fest steht auch: Es gibt wieder ein richtiges Champions League-Finale in diesem Jahr, kein Madrider Stadtderby (gähn) und auch keinen Clasico (doppelgähn). Sondern ein Endspiel zwischen Spanien und Italien, Superfavoriten und Superaußenseitern, bei dem die rivalisierenden Argentinier Messi und Tevez aufeinandertreffen und der Beißer Suarez seinem WM-„Opfer“ Chiellini begegnen wird. Letzterer einer meiner Lieblingsspieler, weil er immer so ein wenig staksig ist – so wie heute abend wieder, als er CR 7 einen Elfmeter bescherte. Im Oktober, bei der EM-Quali gegen Aserbaidschan machte der Holzer aus der Juve und Azzurri-Abwehr drei Tore, davon zwei für Italien. Der Mann ist als Tragikomiker eine ganz große, leider ewig unterschätzte Nummer. Und dabei der einzige Profi mit Hochschulabschluss in der Serie A.

Also, man darf sich freuen, nicht nur auf Chiellini. Aber auf dessen Slapstick-Einlagen gegen den humorlosen Messi schonmal besonders.

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