Little Italy

Einszunull gegen den Fußballgiganten Malta bedeutet: erster Sieg im Kalenderjahr. Und eine Zumutung. Man freut sich auf ein Gastspiel des großen Pirlo und sieht – einen Altherrenkick wie in Zeitlupe, bei dem der Maestro a.D. tatsächlich noch das Tempo weiter drosselt. Ein gewisser Pellè, Vorname Graziano, macht bei diesem Standfußball wild mit den Armen fuchtelnd irgendwie das Siegtor. Nicht verwandt, nicht verschwägert, nicht zu verwechseln. Auch kein Rechtschreibfehler: Pellè hat ein l zuviel und mehr als ein Talent zu wenig. Der Mann spielt für Southampton und gilt bei seinem fünften Einsatz als Zukunftshoffnung. Mit 30.

9.500 Tickets wurden für das Spiel in Florenz verkauft. Das Stadion war dann voller Kinder. Vermutlich aus Buffons toskanischen Strandbädern (er besitzt jetzt zwei in Massa) mit dem Versprechen süßer gelato-Berge in die Stadt gelockt.

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