Kaiserlich

Süddeutsche vom Samstag kaufen und das Interview mit Franz Beckenbauer lesen, der darin zugibt, alles unterschrieben zu haben, was man ihm vorgelegt hat, auch blanco, weil er diesbezüglich erst vor ein paar Jahren erwachsen geworden sei.

Unsympathischer wird er durch das Kreuzverhör mit vier SZ-Redakteuren jedenfalls nicht. Der Riesen-Franz, riesenahnungslos. Aus einem Fußballgiganten wird halt nicht unbedingt ein gigantischer Schieber.

Und diese Antwort werde ich sofort in meinen goldenen Zitatenschatz aufnehmen:

SZ: Haben Sie Zwanzigers Buch gelesen, in dem er unter anderem mit Wolfgang Niersbach abrechnet, seinem Nachfolger als DFB-Präsident?

Beckenbauer: Ach wo. Ich lese solche Bücher nicht. Da geh‘ ich lieber spazieren.

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