Goodbye Thursday Child

Der Tag, als ich die gleiche Luft mit David Bowie atmen durfte, war der 5. Dezember 1999. Aus den RAI-Studios in Mailand wurde Quelli che il calcio übertragen, eine damals noch wunderbare Fußball-Show, in der Nonnen und Bischöfe live aus den Stadien über die Spiele ihre Lieblingsmannschaften berichteten und Fußballergattinnen die Vorstellungen ihrer Männer kommentierten. Weil die RAI weder für die Spiele, noch für die Tore die Übertragungsrechte hatte, wurden die besten Treffer wenige Minuten später von einer Amateurmannschaft nachgestellt. Es war alles genauso lustig, wie es sich anhört. Und der Moderator Fabio Fazio war so nett, mich an jenem Sonntag einzuladen, als The Duke auftrat. Alle waren superaufgeregt, superchaotisch und dennoch superprofessionell, wie es wohl nur Italiener sein können. Bowie war erwartungsgemäß supercool und überraschenderweise auch noch supersympathisch. Ein schmächtiger Engländer mit zweifarbigen Augen und einer riesigen Ausstrahlung.

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