Juve, mal wieder

Wenn ich das Juventus Stadium betrete, fällt mir jedes Mal auf, wie groß der Abstand zwischen Juventus und dem Rest der Liga ist. Das Stadion ist immer voll, die Stimmung ist immer riesig, dafür gibt es keine Feuerwerkskörper, keine Fascho-Spruchbänder und naja, fast kein Gegröle. Die alte Geschichte: Gebt den Fans eine schöne Arena, in der sie sich willkommen fühlen, auf die sie stolz sein können – und sie werden es entsprechend danken. Einziges, dafür riesiges Manko, dass beim Spitzenspiel gegen Napoli die Neapolitaner zu Hause bleiben mussten, „aus Gründen der öffentlichen Ordnung“, wie das hier nebulös heißt. Wo aber keine Gäste sind, da leidet der Fußball.

Wer im ausverkauften Stadion saß, sah ein Match, das über lange Strecken molto tattico blieb, also ein taktisches Geharke mit allzu viel Respekt vor dem Gegner. Napoli war nach spätestens einer Halbzeit die Puste ausgegangen, aber auch Juve schien sich mit einem Remis zufrieden geben zu wollen. Bis drei Minuten vor Schluss Simone Zaza das 1:0 machte. Was reichte, um Neapel an der Tabellenspitze zu überholen.

Für Juve der 15. Sieg in Serie, Buffon hat seit Ewigkeiten keinen hereingekriegt, zeigte aber , dass er  trotzdem noch Reflexe hat. Und Sami Khedira ist auch wieder da, auf Pirlos Spuren, wie man gestern sehen konnte. Kluges, umsichtiges, kein bisschen hektisches Bälleverteilen, alles eher gemächlich. Das Tempo sollen andere machen, Khedira macht jedenfalls schonmal das Spiel.

 

 

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