Gracias Capitano

Im Bernabeu-Stadion gibt es eine standing ovation am Beginn der vermutlich letzten 20 Minuten von Francesco Totti in der Champions League. Das ist eine nette, faire, sportliche Geste, nicht nur, weil Totti den Rekord als ältester Torschütze in der europäischen Königsklasse hält. Allerdings konnte er das in dieser Saison nicht ausbauen. Im September wird Totti 40, längst ist er eher Totem als Spieler, auch wenn er sich damit sehr schlecht abfinden kann.  Unlängst kam es zum öffentlichen Schlagabtausch mit Trainer Luciano Spalletti, als Totti sich in einem Fernsehinterview über mangelnden Respekt seines Übungsleiters mokierte. Spallettis Majestätsbeleidigung bestand darin, dass er Totti im Hinspiel gegen Real Madrid nur die letzten zehn Minuten hatte spielen lassen. Einwechslung beim Stand von 0:2. Diesmal hatte Totti doppelt so lange Zeit, doch das Ergebnis blieb das gleiche. Zwei Gegentore in Rom, zwei in Madrid, ein glattes 0:4 und die Roma ist weg von der internationalen Bühne. Seit Ewigkeiten wurde kein Viertelfinale mehr erreicht.

Ob sich das ändert, wenn Totti wirklich geht?

 

 

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