Einer von 48

48 Mannschaften sollen an der WM 2026 teilnehmen, die Fifa will es so. Und siehe, da stellt die Branche entsetzt fest: Im Fußball regiert die Gier. Das ist, mit Verlaub, jetzt keine ganz neue Erkenntnis. Mal ganz abgesehen davon, dass nicht nur im Fußball die Gier regiert, sondern auch noch in ein, zwei anderen Lebensbereichen.

Einige sagen nun, dass der Fußball sich selber fressen wird. Andere, wie der DFB-Reinhard Grindel fürchten aparterweise den Vormarsch des Defensivfußballs. Wenn mehr mitmachen, stellen sich auch mehr hinten rein,  eine interessante Theorie. Nun ist 2026 ja noch neun Jahre hin. Davor stehen uns noch Russland 2018 und Katar 2022 ins Haus, zu schweigen von der Kontinental-Euro 2020 ohne feste Gastgeber. Eine Gruselveranstaltung nach der nächsten – für Akteure und Publikum, also Kundschaft.

Die Angelegenheit ist also eigentlich längst schon nicht mehr lustig. Aber warum soll Big Business auch lustig sein? Die Frage ist eher, wann die Blase platzt.

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