Der Papst, die ZEIT und die Armut

Eine tolle und aufregende Fußballwoche, zu der natürlich jede Menge gesagt und geschrieben wird. Deshalb und ausnahmsweise an dieser Stelle mal: Der Papst.

Franziskus ist von ZEIT-Chef Giovanni di Lorenzo interviewt worden, es ist ein langes Interview, das ein ganzes Dossier beansprucht. Viele Themen werden da angesprochen, vom Priestermangel über den Zölibat und Kirchenämter für Frauen bis zum Populismus. Es geht auch um das Beten und das weihnachtliche Krippenspiel, sowie das Luther-Jubiläum. Themen also, die offenbar der bürgerlichen Leserschaft der ZEIT am Herzen liegen. Themen für Leser in einem reichen, säkularisierten Land.

Was aber nicht vorkommt, obwohl es nachweislich diesem Papst am Herzen liegt: Armut, Verteilungs-Ungerechtigkeit, Gleichgültigkeit gegenüber den Benachteiligten. Franziskus ist der größte Kapitalismus-Kritiker auf dem Stuhl Petri. Und der erste Nicht-Europäer.

Dazu keine einzige Frage.

 

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