Morgens um sieben

Wer sagt, dass es auf dem Land kein Nachtleben gibt, hat keine Ahnung. Wildschweine, Stachelschweine, Dachse, Füchse – das ganze Wühl- und Radau-Programm, dazu Grillenzirpen und Fröschequaken, begleitet von den armen Kettenhunden, die es hier tatsächlich immer noch gibt und die offensichtlich ihre Angst vor der Dunkelheit wegbellen müssen. Das alles, bis um halb sechs die ersten Hähne krähen und die ersten Kantenschneider singen.

Okay, Zeit aufzustehen, und zu gießen. Um später, so gegen sieben, auf dem Rad die kühle Luft und die leere Straße zu genießen. stradabiciWobei natürlich schon die ersten Frühsportler unterwegs sind. Die Signora mit Pudel, der Enthusiast, den ich heimlich so nenne, weil er mit unverschämt guter Laune und Stentorstimme alle um ihn herum anfeuert. Und die Schöne mit schulterfreiem T-Shirt. Wir begegnen uns nahezu allmorgendlich zwischen den Hügeln und Dörfern und sind uns vertraut, obwohl wir unsere Namen nicht kennen.

Am Nachmittag wird es dann so brüllend heiß, dass außer der Siesta nichts mehr geht.

Außer hier natürlich:

ultimaEin italienischer Mittelmeerstrand Ende Juli, unspektakulär, riesig und fast leer.

Wo, wird natürlich nicht verraten.

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