Supercoppa

Ja, Juventus ist zu schlagen, auch in Italien. Dass Bonucci nicht mehr da ist, macht sich natürlich bemerkbar – und dass der Rest wie zu jedem Saisonbeginn eine Baustelle ist, auch. Lazio hingegen präsentiert sich wie aus einem Guss, motiviert bis zum Anschlag für eine Partie, „die wir seit Juli vorbereiten“, wie Trainer Simone Inzaghi gesteht. Vollkommen verdient gewinnen die Laziali 3:2, mit einem Doppelpack des in Dortmund so unbeweglichen Ciro Immobile. Juve reichen zwei Tore von Dybala nicht.

Soccer Italy Supercup

Nun geht das ja schon seit Jahren so, dass Juve eher tapsig in die nächste Runde findet. Und am Ende schaffen sie es dann doch. Diesmal aber kommt das Cardiff-Trauma hinzu. Zweimal in drei Jahren das Champions-Finale zu erreichen und dann zu verlieren, das hinterlässt Spuren. Angefangen bei Max Allegri, der in Cardiff spontan zurücktreten wollte. Und bei einer Mannschaft, die sich immer auf ihre Defensive verlassen konnte. Bis zum 1:4 gegen Real Madrid. Aber auch in Rom sah man, dass die berühmte Abwehr schwächelt. Bonucci ist nicht so leicht zu ersetzen. Und die anderen sind einfach nicht mehr taufrisch. Buffon hat schon gesagt, dass er seine letzte Saison einläutet. Für Barzagli ist das Karrierende auch nicht mehr ganz so weit. Und Chiellini denkt an seinen zweiten Master, hat also sowieso einen Plan B.

Man wird sehen. Lazio ist jedenfalls kein Kandidat für das Titelduell, eher schon Napoli. Die Roma spielt diesmal CL, wird den 2. Platz vom Vorjahr aber kaum erreichen können: Zu viele sind gegangen, kaum jemand ist gekommen.

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