Fußballmacht

Die ECA hat einen neuen Präsidenten: Andrea Agnelli. Könnte man als Fußnote abtun, wenn dieser Verein der Bosse nicht 220 europäische Klubs repräsentieren würde und damit der Uefa gehörig auf die Füße treten kann. Zuletzt hat die ECA beispielsweise die Neuordnung der Champions League durchgesetzt und damit etwa Italien wieder vier Plätze zugeschanzt. Bisheriger ECA-Chef war seit der Gründung 2008 Kalle Rummenigge. Der Bayern-Manager hat jetzt die Kandidatur von Agnelli unterstützt, mit dem er gut befreundet ist. Von Old Boys Network kann man angesichts der zarten 41 Jahre des Juve-Präsidenten nicht reden, aber es auf jeden Fall eine Old-Europe-Connection gegen die Scheichs aus Katar und Abu Dhabi, die russischen Oligarchen, die chinesischen Neureichen. Agnelli setzt sich stark für die Wiederbelebung des Financial Fair Play ein, das ja gerade durch Paris St. Germain ins Koma versetzt worden ist. Wie weit der neuen ECA-Vorsitzende damit kommt, wird man sehen. Merkwürdig genug, dass Juve und Bayern in diesem Klub tatsächlich die Größten der Kleinen sind.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s