Mammamia

Was für ein Abend! Die längste Zeit hatte Liverpool besser gespielt und war vor allem um Lichtjahre schneller. Rätselhaft das Verschwinden der römischen Hintermannschaft, mysteriös die Harmlosigkeit von Ünder und Dzeko. Dabei hatte es in den ersten 20 Minuten ganz gut ausgesehen für die Roma. Dann ein rotes Tor nach dem anderen. Ein, zwei, drei, vier, 5:0! Kein Mensch glaubte noch an Gegenwehr. Aber dann: Dzeko. Und der Elfmeter von Perotti. Im Rückspiel würde jetzt ein 3:0 reichen. Nervensache! Daje!

Dass Salah treffen würde, war zu erwarten. Die ätzenden Kommentare („Wieso hattet ihr den nochmal an Liverpool verkauft?“) auch. Dass er sich den Torjubel verkneifen würde: Respekt. In Rom war er ebenso schnell gerannt, hatte aber nicht annähernd so sicher getroffen. In seiner Bescheidenheit und sanft-verspielten Liebenswürdigkeit bleibt ägyptische Wunderläufer zutiefst sympathisch.

Noch sympathischer wäre, wenn er nächste Woche einfach in England bleiben würde.

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