Rino the Voice

Ein verregneter Nachmittag in Viterbo. Die zentrale Piazza vor dem Palazzo dei Priori, einer mittelalterlichen Wuchtburg, in der heute die Stadtverwaltung untergebracht ist. Eine Bühne ist aufgebaut, weil es aber so schüttet, ist sie leer geblieben. Die Band, die dort spielen sollte, hat sich unter die schützenden Arkaden verzogen. Sie heißt nach ihrem Leadsänger: „Rino la Voce.“

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Drei Jungs, die zusammen 180 Jahre alt sind. Mindestens. Drei Stoiker. Ihr Publikum besteht aus gezählt sechs Unentwegten, die nach jedem Song höflich klatschen und ein bisschen juchzen. Das Repertoire besteht aus soliden italienischen 60er und 70er Jahre-Nummern, manchmal klingt es sogar entfernt englisch. Und mittendrin hat man das beruhigende Gefühl, dass Italien doch noch nicht ganz irre geworden ist, solange es Typen wie Rino the Voice gibt.

Seinen letzten großen Auftritt hatte er vor ein paar Wochen um die Ecke, in der „Casa della Bistecca.“

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