Ceterum censeo

So lustig, dass deutsche Sportjournalisten tatsächlich immer noch „Alte Dame“ schreiben, wenn Juventus gemeint ist. Und „Ronaldo“, als wenn das der Nachname von CR 7 wäre:

https://www.zeit.de/sport/2021-05/cristiano-ronaldo-juventus-turin-abschied

Die Schweizer verwenden übrigens die italienischen Namen. Juventus, Lazio, Inter – statt Turin, Rom und Mailand. Denn letzteres ist missverständlich und im Falle von Juve und Inter vollkommen widersinnig. Diese Klubs verstehen sich einfach nicht als Stadt-Vereine. Lazio ist sowieso der Name einer Region.

Vor vielen Jahren, als ich (leider nicht auf Dauer) die italienischen Bezeichnungen in meinen Texten durchgesetzt hatte, schrieb mir mal ein Schweizer Leser: „Jetzt sind Sie ein Profi.“

Habe ich mir eingerahmt. Und warte seither darauf, dass in den Sportteilen die Demontage der alten Wortbauklötze beginnt. Torschützenkönig. Maximalblamage. Kickender Multimillionär. Puh!

Dass Cristiano Ronaldo der Juve viel mehr Geld eingebracht als abgenommen hat, das hat sich inzwischen eigentlich auch herumgesprochen. Nur halt nicht überall.

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