Straße der Grabmäler

Grabmal, das klingt uns wie ein Wort aus längst vergangenen Zeiten. So von vorgestern wie die Totengedenktage Anfang November. Allerheiligen und Allerseelen auf den Friedhof zu gehen, ist ein Ritual, das nur noch die Alten pflegen.

Rom ist die Stadt der Friedhöfe, ja eigentlich ist die Stadt selbst ein riesiger Friedhof. In jeder Kirche liegen Gräber, hinzu kommen der innerstädtische Campo Verano, auf dem längst keine neuen Grabstätten mehr ausgegeben werden, der wunderbar entrückte Cimitero Accatolico (Nichtkatholischer Friedhof) neben dem einzigartigen Pyramiden-Grabmal des Gaius Cestius Epulo, eines hohen Beamten aus der Augustus-Zeit. Cestius hat der Nachwelt kaum mehr hinterlassen als sein Grabmal, aber das ist derart ausgefallen, dass sein Name auch Jahrtausende später noch erinnert wird. Gerade ist die Cestius-Pyramide mit dem Geld eines japanischen Unternehmers restauriert worden. Der Mäzen machte zwei Millionen US-Dollar locker.  Er handelt mit italienischer Mode und heißt Yuzo Yagi, was ja fast so schön klingt wie Gaius Cestius. (Übrigens leitet sich der Begriff Mäzen von Gaius Cilnius Maecenas ab, einem schwer reichen Förderer von Künstlern und Literaten und engem Freund von Augustus. Die Frage, was Mode mit einer Pyramide zu tun hat, ist leicht zu beantworten: Auch Grabmäler sind Moden unterworfen, zur Zeit des Cestius war Ägypten gerade sehr angesagt, weil sich Augustus mit dem Sieg über Kleopatra das Reich am Nil einverleibt hatte. Während es zu Beginn des 21. Jahrhunderts eher modern ist, überhaupt kein Grabmal mehr zu haben und möglichst spurlos, kostengünstig und anonym von der Erde zu verschwinden.

Kostengünstig ist in Rom schon auch für viele wichtig, aber spurlos oder gar anonym, das dürfte hier in Ewigkeiten nicht modern werden. Das Grabmal ist doch sozusagen der letzte Gruß an die Welt. Im Extremfall kann es durchaus eine Weile in der Gegend herumstehen, so wie an der Via Appia Antica.

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Sicher, auch damals konnten sich in der Nähe der Urbs nur sehr wenige Reiche ein schickes Grabmal an dieser Straße leisten, deren Bau schon 312 v. Chr. , also mitten in der Republik, auf Weisung von Konsul Appius Claudius Caecus begonnen wurde. Weiter südlich, Richtung Capua, wurden 61 v. Chr. 6000 aufständische Anhänger des Sklavenrevoluzzers Spartacus längs der Appia gekreuzigt. 6000 Kreuze! Das Grauen.

Über die Appia bewegte sich von Brindisi nach Rom im Winter vor genau 2000 Jahren auch der Trauerzug des toten Prinzen Germanicus, der am 10. Oktober 19 in Antiochia mit gerade 34 Jahren gestorben war. Seine Witwe Agrippina trug die Urne mit der Asche ihre Mannes erst auf dem Schiff über das winterliche Mittelmeer, dann die Appia entlang, immer bei sich. Tausende kamen ihr kurz vor Rom entgegen, genau wie im Jahr 37 wieder Tausende auf dieser Straße ihrem Sohn Caligula entgegen strömten, diesmal einen neuen Kaiser bejubelnd.

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Und heute: Stille. Zumindest an den autofreien Feiertagen, die aber auch nie ganz autofrei sind, weil sich tatsächlich immer noch die ganz Unverfrorenen hier entlang mogeln, über ein Pflaster, das ganz sicher nicht für Autos verlegt worden ist.

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Man kann hier joggen. Radfahren. Oder einfach schlendern, entlang einer Straße, die längst zum Inbegriff aller Straßen geworden ist, und die, obwohl sie natürlich immer noch von einem Ort zum anderen führt, wie losgelöst scheint von Start und Ziel und Raum und Zeit. Und es ist ein Moment an einem frühen, grauen Novembermorgen, an dem einen auf der Via Appia Antica ganz abgelegene Gedanken anfliegen können, zwischen den Grabmälern, von denen uns hohläugig die Römer von gestern anschauen.

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Der Gedanke, dass zwischen uns und ihnen 70 Generationen liegen – oder stehen, wie man es nimmt. 70 Menschen, das ist noch nicht einmal ein Dorf, nur die allernächste Nachbarschaft oder eine mittelgroße Festgesellschaft. Man kann sie sich sehr gut bildlich in einer Reihe vorstellen oder an einer Tafel.

Als die Via Appia Antica gebaut wurde, kannte man für das Jenseits diese Umschreibung:

Dort, wo die meisten sind.

Die neue Zeit

Als ich am 1. Juni 1990 in Rom ankam, reiste selbstverständlich mein Fahrrad mit mir. Ein blaues Ktm, mit dem ich Jahre lang zur Uni und in die Redaktionen geradelt war und außerdem Portugals Kopfsteinpflasterstraßen und Ungarns Sandwege befahren hatte. In Rom fuhr damals niemand Rad. So sehr niemand, dass ich meins nach einem weiteren Jahr frustriert wieder zurück nach Deutschland schaffte und hier auf eine Vespa umstieg.

Es folgten im Laufe der Zeit immer wieder neue Versuche, die dann regelmäßig wieder abgebrochen wurden. Zu kompliziert, zu gefährlich, keine Radwege, zuviel Verkehr, zu große Schlaglöcher, zu schlechte Luft.

Das ist Rom, 29 Jahre später.

Aber jetzt, unterm Haus:

 

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Der erste Fahrradständer in drei Jahrzehnten. Wow!  Das muss die neue Zeit sein.

Er steht vor einem Geschäft für Elektrowaren. Als ich reinging, um den Besitzer zu beglückwünschen, schaute er mich schräg an.

„Danke, nett von dir. Ma cchècevò. War echt nicht schwierig.“

Wo die Massen sind

Manchmal hat man ja als Journalistin tatsächlich Termine im Kolosseum. Privat gehe ich da sonst nur im Winter hin, in allen anderen Jahreszeiten herrscht IMMER Belagerungszustand. Neulich sah ich an der Metrostation oberhalb des Amphitheaters eine Schlange von Touristen und sprach eine Frau an, wofür sie denn anstünden. Antwort: „Wir stehen hier an, um nicht Schlange stehen zu müssen.“

Ich fand diese Szene ja sehr philosophisch. Schlange stehen, um nicht Schlange stehen zu müssen, sowas gefällt mir. Wir alle leben von absurden Hoffnungen, ahnend, dass sie prompt betrogen werden. In diesem Fall von zwei Verkäufern von Skip-the-Line-Tickets, die gegen Aufpreis ganz normale Eintrittskarten verscherbelten.

Für alle, die draußen bleiben müssen  oder wollen – so sieht’s drinnen aus:

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Hat sich nicht viel geändert in dem alten Gerippe. Ich versuche immer, mir vorzustellen, wie hier im Mittelalter ein ganzes Stadtviertel stand, Wohnungen, Läden. Werkstätten und eine Adelsburg von den Frangipani.

Heute trifft man jede Menge Reisegruppen, die desillusioniert über die Tribünen trotten. Manche scheinen aber auch sehr begeistert zu sein. Diese Gruppe zum Beispiel verfiel Sekunden nach dem Foto in einen kollektiven Sprechgesang. Latein war’s nicht, aber so ungefähr muss es sich angehört haben, wenn die Römer früher schrieen „Habet, hoc habet!“ Jetzt hat er ihn!

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Vor 2000 Jahren war es entschieden lauter im Kolosseum, soviel steht fest. Es war auch entschieden dreckiger. Die Leute verbrachten ja ganze Tage bei Tierhatz und Gladiatorenkämpfen, sie kochten und grillten auch auf ihren Plätzen und ließen ihren Müll einfach liegen. Zum Glück für die Archäologen, die so beweisen können, dass Brathuhn auch im Altertum schon begehrt war, die Currywurst hingegen definitiv noch nicht erfunden.

Heute wird der Müll schön ordentlich entsorgt, mit Betonung auf: schön.

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Diese Eisenmülltonnen sind einfach tolles Design, oder? Da kann man, genau wie früher, eigentlich vom Boden essen.

 

Posto alle poste

Die Empfangnahme eines Einschreibens zu verpassen, bedeutet in Rom, Stunden zu verlieren.  Zwei (!) Werktage nach der verpassten Zustellung wird der Brief in einem Postamt deponiert und wartet dort 30 Tage lang auf Abholung.

Leider ist das Postamt aber nie das nächstgelegene, das 200 Meter von zu Hause entfernt liegt und wo so viele junge Leute mit Migrationshintergrund arbeiten, dass es nach meiner empirischen Schätzung das schnellste Postamt der Stadt ist.

Mein Einschreiben wartet an der Piazza della Repubblica, zwei Metrostationen weiter, wie gut, dass die Metro nach nur acht Monaten Pause wieder funktioniert. So lange hat es gedauert, nach einem Rolltreppenunfall die Station wieder auf Vordermann zu bringen.

Aber ich schweife ab. Das Postamt hier ist groß, modern, hell. Und leer, gähnend leer. Drei Wartende für zehn Schalter, an denen – empirische Schätzung – nur Italiener ohne Migrationshintergrund arbeiten. Ich ziehe meinen Wartezettel und setze mich. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Fünfzehn Minuten. Nach 20 Minuten wird meine Nummer aufgerufen.

Buongiorno.

Keine Antwort. Stumm und ohne mich anzuschauen nimmt der Mann am Schalter Zustellungszettel und Personalausweis entgegen. Er überlegt. Steht nach einer Weile auf. Verschwindet für fünf Minuten, kommt zurück und lässt sich laut stöhnend auf seinen Stuhl fallen.

Anstrengend was? sage ich.

Wie bitte?

Ich sagte: Anstrengend.

Und wie! Sie haben ja keine Vorstellung.

Ich nehme meinen Brief, sage danke, wünsche einen guten Tag.

Arrivederci, sagt er müde.

In Italien ist „un posto alle poste“ sprichwörtlich geworden. Einen Arbeitsplatz bei der Post zu haben, das war der Traum von Generationen. Bombensicherer Job.

Aber Spaß scheint er wirklich nicht zu machen.

Salonfähig

Während die neue italienische Regierung die Vertrauens-Abstimmungen in den beiden Parlamentskammern absolviert, mobilisiert die Rechte die Piazza. Salvinis Lega, die neofaschistischen „Brüder Italiens“ und noch radikalere Kleinstparteien wollen einen „Belagerungseffekt“ für die neue Koalition herstellen.

 

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Deren Parlamentarier sollen den Druck der Straße fühlen, weil sie dem Volk angeblich Neuwahlen vorenthalten haben. Dieses Märchen verbreitet die Rechte, seit Salvini in seinem beispiellosen Allmachts-Delirium die Koalition Lega-Fünf Sterne platzen ließ. Das Parlament erwachte daraufhin, genau wie in England, aus seinem Koma. Und die Scheintoten gebaren eine neue Regierung. Die Fünf Sterne, Wahlsieger von 2018, verbündeten sich erstaunlich rasch und schmerzlos mit der Demokratischen Partei, die vor einem Jahr zweitstärkste Kraft geworden war. Italien erwacht gerade aus einem Alptraum, mit dem Gefühl, gerade nochmal am Abgrund vorbei geschrammt zu sein. Was bleibt, ist die Frage: Wie konnte es nur geschehen, dass die siebtgrößte Industrienation der Welt sich innerhalb von 14 Monaten einem rechten Hetzer ausgeliefert hat?

Diese Gefahr ist noch nicht gebannt. Der „Belagerungseffekt“ ist da. Und er fühlt sich gruselig an. Noch nie durften vor dem Parlament in Rom Rechtsradikale unbehelligt aufmarschieren, noch nie sah man im Zetrum der demokratischen Macht so viele dreist emporgereckte rechte Arme.

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Der so genannte „römische Gruß“, den Mussolini einst vorschrieb und Hitler prompt kopierte, ist in Italien verboten. Im Fußballstadion wird er geahndet, auf der Straße nicht. Neofaschistische Propaganda wurde immer geduldet, Salvini hat, indem er ständig mit seinen Slogans spielt, den Neofaschismus endgültig wieder salonfähig gemacht. Seine Verhöhnung des Antifaschismus hat Methode, seine Hetze gegen die Demokratie trägt täglich neue Früchte. Zum Beispiel im Stadion, wo die rechten „Ultras“ wieder Oberwasser haben und sogar Weltstars wie dem Belgier Lukaku ihre wirren Regeln diktieren wollen.

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Die Polizei, die noch vor kurzem den harmlosen Protest gegen Salvini verfolgte und rund um die Plätze, auf denen der Innenminister auftrat, aus den Fenstern gehängte Bettlaken mit satirischen Sprüchen konfiszieren ließ – sie tat diesmal: nichts. Auch nicht, als der Faschistengruß den Polizisten quasi ins Gesicht gestoßen wurde, wie das Foto oben zeigt.

Der italienische Herbst wird also denkbar ungemütlich. Immerhin: Während auf der Piazza Montecitorio die Faschisten aufmarschierten, blockierten Facebook und Instagram endlich die Accounts der beiden Gruppierungen „Casa Pound“ und „Forza Nuova.“ Deren Führer jubelten Salvini zu, als ihre Websites wegen Volksverhetzung gesperrt wurden. Zuckerberg hat also getan, was Italiens Politik und Justiz seit Jahren sträflich versäumen: Den rechten Staatsfeinden die Plattform entziehen.

 

Seine Eminenz Robin Hood

In Deutschland sind Frauen im Kirchenstreik, um ihre Forderungen nach Gleichberechtigung in der katholischen Kirche zu unterstreichen. Maria 2.0. Das ist sicher wichtig, auch wenn ich es als Nicht-Gläubige nicht ganz verstehen kann. Gleichberechtigung bei den Katholiken hieße doch dann auch, dass Frauen Päpstin werden können, oder? Aber wäre das dann noch die katholische Kirche? Die mit dem Anspruch auf Alleinseligmachung und der strikten Heiligen-Hierarchie? Wir werden sehen. Es ist jedenfalls ein spannender Kulturkampf, der sich allerdings auf die protestantisch geprägten Länder nördlich der Alpen beschränkt.

Südlich der Alpen passiert derweil so etwas: Der Verantwortliche der Päpstlichen Almosenverwaltung, Kurienkardinal Konrad Krajewski, fährt an einem Samstag mit einem Lieferwagen voller Spielzeug und Kinderkleidung zu einem besetzten Haus an der Via di Santa Croce in Gerusalemme unweit der Lateransbasilika. Er steigt aus, verteilt das Spielzeug unter den 100 Kindern. Insgesamt leben in dem Gebäude, das mal Büros der staatlichen Sozialversicherungsanstalt beherbergte, 170 Familien, insgesamt 450 Personen. Flüchtlinge, italienische Wohnungslose, kurz: Arme Menschen aus aller Welt, die in Rom keine andere Bleibe gefunden haben und von denen die wenigsten katholische Christen sind.

Für (von der Caritas) geschätzte 14.000 Wohnungslose gibt es derzeit 2000 Schlafplätze. Von Wohnungen mal ganz zu schweigen. In der letzten Woche kam es an der Peripherie zu Tumulten, als eine 14-köpfige (!) Roma-Familie eine ihr zugewiesene Sozialwohnung bezog. Auf der Straße vor der Wohnung machten Neofaschisten Radau und bedrohten die Roma. Einer von ihnen schrie einer Frau ins Gesicht: „Ich werde dich vergewaltigen, du Nutte.“ Über die asozialen Netzwerke wies Innenminister Matteo Salvini darauf hin, dass Sozialwohnungen gefälligst an Italiener zu gehen hätten und nicht an Roma. Das ist das Klima in diesem eiskalten Mai. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi wurde von ihrem Fünfstern-Parteiführer, Wirtschafts- und Sozialminister Luigi Di Maio zurecht gewiesen, weil sie es gewagt hatte, die bedrängte Roma-Familie zu verteidigen. „Zuerst kümmern wir uns um die Italiener“, sagte Di Maio. Papst Franziskus lud die Verfemten spontan zu einer Audienz in den Vatikan ein. Die Familie ist muslimischen Glaubens.

Krajewski hat kaum die Geschenke verteilt, da zieht er sich einen Blaumann an und steigt in den Keller. Mit einer dicken Taschenlampe, denn in dem Gebäude wurde vor sechs Tagen der Strom abgestellt. Die Hausbesetzer hatten die Leitung angezapft und natürlich die Rechnungen nicht bezahlt. Erstens kamen diese Rechnungen logischerweise nicht bei ihnen an, schließlich sind sie Besetzer und nicht Besitzer. Zweitens hätten sie sowieso kein Geld. Als sich in sechs Jahren 300.000 Euro angehäuft haben, kappt der Versorgerbetrieb den Strom.

Sechs Tage ohne Licht, Kühlschrank und warmes Wasser sind eine lange Zeit. Zu lange für die Familien, entscheidet Seine Eminenz. Er wird bei der Polizeipräfektin vorstellig. Die sagt, sie kann nichts machen, es wäre gegen das Gesetz. Also stellt der Kardinal im Blaumann den Strom für die Rechtlosen eigenhändig wieder an. Er kann das, er hat es gelernt, bevor er Priester wurde in Polen.

„Dann soll er jetzt auch die Stromrechnung bezahlen“, hetzt Matteo Salvini. Er will alle besetzten Häuser in Rom räumen lassen – außer jenem Palazzo, in dem seit Jahren illegal die Neofaschisten von „Casa Pound“ hausen. Nichtbezahlte Stromrechnungen über 210.000 Euro. Die Bürgermeisterin hat längst einen Räumungsbefehl ausgegeben, aber Innenminister Salvini stellt sich quer: „Ich sehe keine Priorität.“ Schon klar, sind ja echte Italiener. Genau wie die Brüder der rechtsextremen „Forza Nuova“, ebenfalls Salvinis Verbündete. Die sind am Sonntag vor der Peterskirche aufmarschiert, mit einem riesigen Spruchband gegen Papst Franziskus. Soviel zum Kulturkampf in Rom.

Am Tag nach dem Handwerkereinsatz des Kardinals Krajewski zeigt sich die Stadtverwaltung zu Verhandlungen bereit. Man wird eine Lösung finden für die Stromrechnung der Hausbesetzer.

In Deutschland Maria 2.0, in Italien Konrad 1.0.

Passt.