Über

Hier schreibt Birgit Schönau. Jahrgang 1966, geboren und aufgewachsen im nieseligen, nebelverhangenen Westfalen. Kindheit und Jugend ohne Auto in einem Dorf mit 400 Einwohnern und einer Telefonzelle (national). Anschließend Studium der Journalistik und Geschichte, Redakteursausbildung bei WAZ und WDR.

1990 Abschlussarbeit in Rom zum Thema „Mussolini als sozialistischer Journalist.“

Seither pendele ich zwischen den Welten. Deutschland und Italien, Stadt und Land, Geschichte und Gegenwart. Langjährige Italien-Korrespondentin der ZEIT (Politik und Wirtschaft) und der SZ (Seite Drei, Sport). Außerdem: RAI und Ansa, GEO und Merian, sowie immer mal wieder Radio.

Sechs Bücher, zuletzt „Neros Mütter“ (Berenberg) über Macht und Verfolgung der Kaiserfrauen im alten Rom.

Darüber sagt der WDR: „Ein aufregendes Buch, sehr gut geschrieben, spannende Lektüre auch für Nicht-AlthistorikerInnen.“ („Gutenbergs Welt“, WDR 3, 17. April 2021.)

Dazu schreibt die FAZ: „Mord als Staatsräson – Birgit Schönau schreibt die Biographien dreier Frauen im alten Rom. Kompositorisch geschickt. Die drei Mütter Neros erscheinen hier plausibel als Opfer eines unmöglichen Systems. Ein gut geschriebenes Sachbuch.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feuilleton, 5. Mai 2021.)

Der SPIEGEL: „Neros Mütter nutzten ihre Macht – auch als Töchter, Schwestern, Gattinnen. Und zahlten dafür einen immensen Preis, im Leben wie in der Überlieferung. Ein überfälliges Buch.“ (SPIEGEL-Kultur, 15. Mai 2021.)

Deutschlandfunk Kultur: „Kurz lässt Schönau den Forschungsstand zu Agrippinas Giftmord aufblitzen, nur um mit dem emotionalen Minimalismus einer Staatsanwältin den Fall noch einmal aufzurollen. Hätte nicht vielmehr der machthungrige Seneca, der sich jetzt als „Königsmacher“ Neros aufspielen konnte, ein Motiv für den Anschlag gehabt? Dieses Buch liest man auch als Laie mit Gewinn.“ (Lesart, 20. Mai 2021)

Die Literarische Welt: „Klug und gewitzt rollt Birgit Schönau die großen Kriminalfälle um die kaiserlichen Frauen noch einmal neu auf, um ihnen 2000 Jahre später die Gerechtigkeit eines korrigierten Porträts widerfahren zu lassen (…)Antrag auf Neubeurteilung also: Stattgegeben!“ (Die Welt, 29. Mai 2021)

Die NZZ: „Eine überaus lesenswerte Studie. Quasi nebenbei gelingt der Autorin eine sehr lebendige Kulturgeschichte des römischen Lebens um die Zeitenwende, das sie von jeder Dämonisierung oder Idealisierung befreit. In ‚Neros Mütter‘ zeigt Birgit Schönau mit leichter Feder und in gründlicher Analyse der antiken Quellen die Wahrheit des von Uvo Hölscher geprägten Satzes, die Antike sei für uns das ’nächste Fremde.‘ Und sie tut dies ohne bemühte Aktualisierungen oder schwärmerische Beschwörung des Klassischen.“ (Neue Zürcher Zeitung, 17. Juni 2021)

Der Tagesspiegel: „Die ökonomische Eigenständigkeit der führenden Frauen, ihre Bereitschaft, sich offensiv in politische, sogar militärische Entscheidungen einzumischen, war nicht nur für das alte Rom beispiellos, wie Birgit Schönau ausführt. Die Kaiserfrauen seien in vielerlei Hinsicht auch emanzipierter gewesen als ihre mittelalterlichen Nachfolgerinnen.“ (Tagesspiegel, 23. Juni 2021)

Orvieto1 (1)

12 Gedanken zu “Über

  1. Liebe Frau Schönau,

    auch Ihr Juve- Artikel heute in der SZ ist wieder ein absolutes Highlight! Sie sind die Scudetto bzw. Champions-Legue Dauertitelträgerin wenn es um den Italienischen Fußball geht. Fabelhaft!

    Herzliche Grüße

    Clemens Zahn, Köln

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  2. Liebe Frau Schönau,

    ich bin seit vielen Jahren ein großer Verehrer Ihrer Berichterstattung über die italienische Serie A.
    Insbesondere wenn Sie Artikel über Juventus schreiben.

    Ich freue mich auf neue Artikel darüber von Ihnen in der SZ bzw. auf Ihrem Blog.
    Einfach nur fantastico! Weiter so!

    Markus Michel, München

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  3. Liebe Frau Schönau,

    ich dachte, es ist mal wieder an der Zeit Ihnen zu schreiben. Immerhin nahen mit der jetzt angebrochenen K.O. Phase der Champions League und auch der Europa Leage international die Wochen der Entscheidung. Vor allem wenn ich dabei aus italienischer Sicht an Juventus und Napoli denke, denen man doch was zutrauen darf: Wer verpflichtet einen CR7 um am Ende „bloß wieder den Scudetto zu gewinnen“ auch wenn es dann der 8. in Folge wäre. Die Coppa ist ja sogar schon weg.
    Und Napoli mit Don Carlo? Es wäre den Süditalienern zu wünschen, wenn man vielleicht diese Europa League gewinnen könnte. Nicht missverstehen – Frankfurt oder Leverkusen würden sich bestimmt auch freuen. Alleine beiden traue ich so einen Coup nicht zu.
    Aber warum ich schreibe. Haben Sie vielleicht am Wochenende das groteske Schauspiel in der SERIE C mitbekommen? Pro Piacenza verlor 0:20 bei Cuneo. Trat nur mit sieben Spielern und ohne Trainer bzw. mit einem Spieler-Trainer an. Heute dann die Reaktion des ach so greisen Verbandes der C. Ausschluss für ProPiacenza vom laufenden Spielbetrieb! Man hätte sie gar nicht melden dürfen.Seit Jahren fehlt es den ita. Klubs an einer soliden Finanzierung des Spielbetriebes (im übrigen auch immer mal einigen Erstligisten). Warum braucht es eine SERIE C mit drei Staffeln a 20 Klubs von denen einige wie jetzt ProPiacenza dann aus dem Verkehr bzw. laufenden Spielbetrieb gezogen werden müssen. Schlimm. Ihre verehrten Leser werden in der überwiegenden Mehrheit wahrscheinlich wenig Interesse an dem Drittligafussball in Italien verspüren. Aber für mich ist es eigentlich mal wieder nur typisch, woran es bislang immer noch im italienischen Vereinsfussball krankt.
    Hoffentlich wird es in diesem wunderbaren Land irgendwann doch noch die Reform-Revolution (man soll ja nie den Glauben verlieren) geben – eine Verschlankung aller drei höchsten Spielklassen wäre an zu mahnen. Ich bange ein wenig mit der Union Sportiva Palermo. Auch so ein Schildbürgerstreich. Englische Investoren..ts ts..glauben sie können einen David Platt als vermeintlichen Ex-Italien-Legionär vor den Karren spannen am Ende aber keine Investitionen leisten. Hoffentlich schafft es Palermo. Es wäre ganz Sizilien und dieser Stadt zu wünschen, endlich wieder in der ersten Liga zu spielen.
    Juventus startet morgen bei Atletico…vielleicht ja dann auch wieder bald mit einem Artikel von Ihnen, liebe Frau Schönau. Ich würde mich freuen und verbleibe einstweilen

    mit sonnigen Grüßen aus München

    Ihr
    Markus Michel

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    • Lieber Herr Michel,

      tausend Dank für Ihren gedankenreichen Kommentar! Die Piacenza-Affäre ist mir entfallen, danke auch für den Hinweis auf diesen x-ten Skandal in den unteren Ligen. Sie haben völlig Recht, was da und auch in der Serie B passiert, ist teilweise einfach nur kriminell. Viele Klubs sind de dacto pleite und bei US Palermo rieche ich auch schon wieder finstere Machenschaften. Wie denn auch nicht, wenn selbst ein Großklub wie AC Milan an einen Investor verkauft wurde, von dem wir bis heute nicht wissen, wie er zu diesem Geschäft kam! Heute steht Elliott dahinter, aber warum und wie lange noch… who knows? Nicht nur der Fußball, das ganze Land schmiert im Moment ab, wirtschaftlich, politisch, kulturell, sozial. Dazu bald mehr auch an dieser Stelle.

      Bis dahin seien Sie sehr herzlich gegrüßt!

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  4. Buon giorno Frau Schönau,

    jetzt wurde aus Juve-Sicht seit letzten Sommer nur noch vom ersehenten CL-Titelgewinn gesprochen, man bekam CR7, hat mittlerweile sogar dreizehn Punkte (!) Vorsprung vor Napoli. Und dann DAS.
    Ein idennloser, blutleerer Auftritt ohne Überzeugung gegen die Defensivspezialisten von Atletico Madrid.
    Enttäuschend! Jetzt könnte das CL-Abenteuer schon beendet sein ehe es richtig los geht.

    alla prossima, Frau Schönau!

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  5. Buon giorno Frau Schönau..
    tutti siamo allegri!!! 🙂 Juventus und CR7 haben gestern „geliefert“.
    Ich hoffe Sie werden dazu wieder einen Artikel verfassen…

    tanti saluti!
    Markus Michel

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  6. Liebe Frau Schönau,
    jetzt sagen Sie doch bitte, wo ist diese wunderschöne Landschaft, die Sie neu in Ihren Fussballopernblog eingestellt haben. Da wird man neidisch.

    Herzliche Grüße,
    Erwin Lehner

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  7. Lieber Herr Lehner,
    haben Sie vielen Dank für Ihr Interesse. Es freut mich, dass Ihnen mein Foto vom Parco degli Acquedotti in Rom gefällt. Zu sehen ist hier das Aquädukt von Caligula, ausgebaut von seinem Onkel und Nachfolger Claudius. So malerisch, dass es u.a. auch einen Auftritt als Kulisse in Paolo Sorrentinos „Grande Bellezza“ hat.

    Der Aquädukten-Park ist vom Bahnhof Termini in 20 Minuten mit der Metro zu erreichen. Haltestelle Giulio Agricola. Neben der mächtigen Claudius-Wasserleitung gibt es noch ein paar andere zu sehen, außerdem ein Stück der antiken Via Latina , alles garniert mit einem herrlichen Blick auf die Hügellandschaft um Frascati.

    Vielleicht machen Sie ja einen Abstecher bei Ihrer nächsten Rom-Reise!

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  8. Liebe Frau Schönau,
    ich lese gerade den Sportteil der gestrigen SZ mit einem Artikel des Herren, der jetzt über Fußball in Italien schreibt, und da sticht mir wieder ins Auge, wie sehr Sie der SZ fehlen. Ich vermisse Sie in der Süddeutschen wirklich!
    Freundliche Grüße Ihnen
    Andreas Ullmann

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